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Polychron oder Monochron: Unternehmenskommunikation der Zukunft

Die Zukunft hat begonnen: Die Generation der Digital Natives stellt Management und Führungskräfte vor neue Herausforderungen. Sie  haben Bits und Bytes mit der Muttermilch aufgesogen. Informationen beziehen sie weniger aus Fachzeitschriften und -büchern als vielmehr aus Chats, Foren, Communities & Co. 

Information on demand und überörtliche Zusammenarbeit geschehen ad hoc, ohne aufstehen, das Büro wechseln oder gar in ein Verkehrsmittel steigen zu müssen. Dabei bearbeiten sie an mehreren  Aufgaben oder Projekten gleichzeitig.

 Wozu brauchen diese Digital Natives noch lineare Strukturen und Führungskräfte, wenn sie quasi autonom arbeiten und sich austauschen können? Und: Wie kann die Unternehmenskommunikation dieses Potenzial für sich nutzen? Eines ist klar - Unternehmen werden sich mit den Denkmustern und Gewohnheiten dieser Generation auseinander setzen und Ihre Bedürfnisse ernst nehmen müssen, wenn sie ihre Fähigkeiten für den Unternehmenserfolg nutzen wollen. Was dies  bedeutet: Vor allem eines: Führung und Leadership neu definieren. Barack Obama macht es uns vor: Er hat das Internet  für seinen Wahlkampf genutzt. Er tritt der westlichen wie der östlichen Welt mit einer Grundhaltung gegenüber, die den Willen zur Erneuerung der Beziehungen verkündet: Damit ist er Vorbild und Hoffnungsträger für viele. Die Öffnung nach außen, Toleranz, aber auch Klarheit bezüglich der eigenen Vorstellungen sind Prinzipien, die die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen ansprechen. Barak Obama gibt sich integrativ: Yes, we can!

Integration als Prinzip - dies ist die Herausforderung, der sich auch die Kommunikationsmacher in Unternehmen gegenüber sehen. Denken wir an Darwin: Survival of the fittest - oftmals falsch verstanden - meint im Grunde: Die Anpassungsfähigsten werden überleben!

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Ursula Schulz-Zender

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